Stolz und Vorurteil: Laster und Tugenden im christlichen Gemeindeleben – Herold Februar 2026

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Unsere Februar-Ausgabe des Herold beschäftigt sich mit Tugenden und Lastern in der persönlichen Heiligung und in der Gemeinde.

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    Artikelnummer: 952-26 Kategorie:

    Beschreibung

    Wir leben in einer interessanten Zeit. Experten sprechen vom „Zeitalter der Empörung“. Schon kleine Kommentare führen zu großen Auseinandersetzungen, die Karrieren oder sogar Leben zerstören. Eine Mitschuld trägt die allgegenwärtige Medienwelt. Doch wer füttert sie? Wer schenkt ihr so viel Aufmerksamkeit? Wir selbst, mit unserer Lust an Sensation und unserer moralischen Empörung. Diese fällt so heftig aus, weil wir zugleich in einer Zeit des „Hypermoralismus“ leben. Immer mehr Lebensbereiche werden moralisiert, die früher nicht dazu gehörten. Da wird der Nachbar verurteilt, weil er Diesel fährt, im Winter seine Standheizung nutzt und im Sommer täglich Fleisch auf den Kohlegrill legt. So entstehen Stolz über die eigene „Moral“ und Vorurteile wegen der angeblichen „Unmoral“ der Anderen.

    Auch wir Christen sind davor nicht gefeit. Wir lassen uns von Medien prägen und verfallen demselben Fehler, wenn wir meinen, es gebe nur einen einzig christlich-moralischen Weg – etwa den völligen Rückzug aus „weltlichen Medien“. Spurgeon brachte es treffend auf den Punkt: „Der Christ sollte mit der Bibel in der einen Hand und der Zeitung in der anderen leben.“

    Um unsere Nachbarn mit der guten Nachricht zu erreichen, müssen wir wissen, was unsere Nachbarn beschäftigt. Doch um ihnen zu helfen, brauchen wir und sie etwas sehr Entscheidendes. Francis Schaeffer schrieb dazu:

    In unseren Kirchen muss eine echte Gemeinschaft herrschen, in denen andere sehen können […], dass das, was damals in Raum, Zeit und Geschichte durch Christi Tod und Erlösung am Kreuz geschehen ist, auch heute noch eine Bedeutung hat, dass in unserer eigenen Generation und in dieser Welt noch etwas Schönes und Ungewöhnliches in unserer Kommunikation und unserer Gemeinschaft möglich ist.

    Wir müssen Außenstehenden nicht nur die Möglichkeit geben, sondern in ihnen auch das Verlangen wecken, Christus unter uns zu erleben. Aber sie erleben ihn nicht durch unsere überragende Moral , sondern die Kirche soll in einer sterbenden Kultur eine liebende Kirche sein. „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“ (Joh 13,55).

    Von diesem wichtigen und ungewöhnlichen Umgang miteinander handelt diese Ausgabe. Wir wünschen viel Segen beim Lesen und beim Umsetzen. Gott ist treu, der uns beruft; er wird es auch tun.

    Inhalt

    • „Die und Wir“ – warum Uneinigkeit in der Gemeinde so gefährlich ist (Jonathan Malisi)
    • Der sichere Weg zu innerem Frieden (Andreas Münch)
    • Treu leben vor Gott – ohne Stolz, Vorurteil und Menschenfurcht (Benjamin Schmidt)
    • Ein nutzloser Retter?: Galater 5,1-15 – Teil 8 der Galaterreihe (Benjamin Schmidt)

    Zusätzliche Informationen

    Herausgeber

    Herold-Mission

    Format

    DIN-A5

    Seiten

    28

    Sprache

    Deutsch

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